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...eine ganz wichtige Aufgabe der Hospizbewegung

Ziel ist vor allem, die Themen „Sterben, Tod und Trauer“ aus der Tabuzone heraus zu holen und dazu anzuregen, sich mit der eigenen Endlichkeit auseinander zu setzen, um das Leben bewusst gestalten und genießen zu können. Auch um Betroffene auf unsere Angebote aufmerksam zu machen, organisieren wir Vorträge, Seminare oder Veranstaltungen.

Geschichten von Leben, Liebe, Tod

Ein gelungenes Projekt ging am Sonntag, den 4. Juli mit einer wegen der großen Nachfrage gespielten Sonderaufführung zu Ende: der szenische Theater-Reigen „Geschichten von Leben, Liebe, Tod“, den die bekannte Regisseurin Marie-Louise Hinterberger und die Theaterpädagogin Uschi Herrmann zusammen mit 17 AmateurschauspielerInnen entwickelt hatten.
Begleitet von einem Cellisten (Stefan Baumann), dem allgegenwärtigen tanzenden Tod (Brigitte Krauß) und der singenden Allensbacherin Eva Fohmann, bewegte sich das zahlreiche Publikum von Szene zu Szene durch den Park der Spitalstiftung zwischen Talgarten, Seniorenzentrum für Bildung, Kultur und Freizeit und dem Haus am Park, in dem der Hospizverein seinen Sitz hat.
So ließen sich die Besucher von verschiedenen Szenen rund um Liebe und Abschied berühren, es flossen Tränen und es wurde gelacht, es gab besinnliche, traurige und lustige Momente, gegen Schluss die Hoffnung, von einem nahestehenden Menschen ins Jenseits geleitet zu werden und schließlich in jeder Vorstellung lang anhaltenden Applaus.

Der Südkurier schrieb anlässlich der Premiere:
„.......Im Anbetracht der sensiblen Thematik verlangt diese Darstellung viel Einfühlungsvermögen. So gedenkt jede der zehn Szenen, die keine gemeinsame Handlung verbindet, des Todes: Der Mann, der mittels einer List dem Tod noch einmal von der Schippe springt; das Kind, das erfahren muss, dass es unheilbar krank ist; oder die Frau, die um ihren verstorbenen Mann trauert und sich dennoch einer wiedergefundenen Freiheit erfreut.
Doch trotz allen Ernstes vermag das Stück den Tod auch von seiner ironischen Seite zu betrachten. Denn obwohl die Geschichten die Vergänglichkeit allen Lebens und die Unausweichlichkeit des Todes ins Bewusstsein rufen, spenden sie auch Trost. Denn „das Leben geht weiter“ lautet eine Devise.“