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Hospiz Konstanz e.V.
Talgartenstraße 4
78462 Konstanz

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+49(0)7531/69138-0

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Fragen und Antworten

Hier finden Sie Antworten auf die häufigsten Fragen.

1. Hospizarbeit allgemein (8)

Was ist Hospiz ?

Der Begriff „Hospiz“ steht heute für eine Bewegung, die sich mit der Lebenssituation sterbender Menschen auseinander- setzt. Ziel der in der Hospizbewegung engagierten Menschen ist es, sterbende Menschen zu begleiten, Angehörige zu unterstützen und Trauernden beizustehen. Dabei liegt der Blick in der Begleitung Sterbender nicht nur auf den körperlichen, sondern auch auf den psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnissen der Betroffenen.

Leitsätze der modernen Hospizbewegung sind z.B.

  •  „Sterben ist eine (wichtige) Zeit des Lebens.“
  • „Es geht nicht darum, dem Leben mehr Tage zu geben, sondern den Tagen mehr Leben.“ (Ciceley Saunders)
  • „Sie sind wichtig, weil Sie eben Sie sind. Sie sind bis zum letzten Augenblick Ihres Lebens wichtig und wir werden alles tun, damit Sie nicht nur in Frieden sterben, sondern auch bis zuletzt leben können.“ (Ciceley Saunders)

 

Wenn man von „EINEM Hospiz“ spricht, denkt man zuerst an eine stationäre Einrichtung zur Pflege von Menschen in ihrer letzten Lebenszeit.

Hospize waren im Mittelalter kleine Klöster entlang großer Passstraßen z.B. in den Alpen. Sie beherbergten durchreisende Pilger und dienten als Raststätten für erschöpfte, arme und kranke Menschen.

Das lateinische Wort „Hospitium“ bedeutet so viel wie Gastfreundschaft, Herberge oder Gast.

Was steckt hinter Hospiz für eine Idee?

Hospiz ist die große Idee, dass wir Menschen nicht alleine lassen sollten. Hospiz ist eine Haltung Sterbenden gegenüber; ein Verständnis vom Leben, zu dem Krankheit, Leiden und Sterben, Tod und Trauer dazugehören. Weil jeder Mensch in sozialen Beziehungen lebt, sind Angehörige und Freunde selbstverständlich mit eingeschlossen.

Hospiz funktioniert nach dem Prinzip der Ehrenamtlichkeit/Freiwilligkeit. Mitmenschlichkeit und Zugewandtheit in Beziehungen kann man sich nicht kaufen – ehrenamtliche Hospizarbeit ist daher keine Dienstleistung.

Ist das so etwas wie Sterbehilfe?

Das kommt darauf an, was Sie darunter verstehen.

Wir versuchen, Menschen im Sterben zu helfen und nicht zum Sterben. Wir begleiten Menschen auf dem letzten Abschnitt ihres Lebensweges, aber wir töten sie nicht – auch nicht auf ihren eigenen Wunsch. Töten auf Verlangen (direkte aktive Sterbehilfe) ist in Deutschland verboten und wird von der Hospizbewegung grundsätzlich abgelehnt.

Die Hospizbewegung setzt sich dafür ein, dass alle medizinischen, aber auch pflegerischen und psychosozialen Mittel genutzt werden, um dem Kranken die letzte Zeit seines Lebens in Würde und Geborgenheit zu ermöglichen. Das heißt v. a. Schmerz- und Symptomfreiheit, Wahrnehmung der psychischen, sozialen und spirituellen Bedürfnisse, Achtung der Selbstbestimmung und Einbezug der Angehörigen.

Wir sind daher ggf. auch für indirekte Sterbehilfe, das bedeutet, in Kauf zu nehmen, dass die Linderung von Symptomen mit medizinischen Mitteln das Sterben unter Umständen verkürzen kann, wenn nur so Leiden vermindert oder die Qualität des verbleibenden Lebens erhöht werden kann.

Ein Leitsatz der Hospizbewegung ist: Den Stunden mehr Leben geben – nicht dem Leben mehr Stunden“.

Der Wunsch nach Beendigung des Lebens ist legitim und oft nachvollziehbar – wir verurteilen das nicht, bleiben auch bei jedweder Entscheidung der Betroffenen an deren Seite, sind jedoch keine Vollstrecker eines Tötungswunsches.

Was ist eine Palliativstation?

Eine Palliativstation ist eine Abteilung an einem Krankenhaus, in die Patienten vorübergehend aufgenommen werden, die an einer fortgeschrittenen Krankheit mit Krankheitssymptomen leiden, die zuhause oder in einem Pflegeheim nicht mehr hinreichend beherrschbar sind.

Die Palliativstation am Klinikum Konstanz hat zur Zeit 5 Betten. Sie unterliegt wie alle Stationen im Klinikum den Fallpauschalen, d.h. die Aufenthaltsdauer ist auf die Zeit der Therapiemaßnahmen begrenzt (normalerweise wenige Tage).

Was ist Palliativmedizin?

„Pallium“ heißt: der Mantel. Die Palliativmedizin möchte Patienten, die unter schweren Krankheitssymptomen leiden,   einen Mantel der Linderung „umlegen“, wenn eine Heilung  nicht mehr möglich ist. Das bedeutet: Vorrangiges Ziel aller medizinischen Bemühungen ist die Linderung aller die Krankheit oder das Alter begleitenden quälenden Symptome, so dass der Mensch eine möglichst hohe Lebensqualität bis zum Lebensende hat. In der sogenannten kurativen Medizin steht die Heilung von Krankheiten im Vordergrund und Ziel ist die Genesung/Gesundheit des Patienten.

Was ist der Unterschied zwischen Hospizarbeit und Palliativmedizin ?

In den meisten europäischen Ländern wird zwischen Palliative Care und Hospice Care nicht unterschieden. „Care“ bedeutet Sorge, Pflege, Umsorgung.

In den deutschen Strukturen des Gesundheitssystems wird der Schwerpunkt von Palliativmedizin und Palliativpflege auf das körperliche Befinden des Kranken gelegt.

Der Schwerpunkt der Hospizarbeit liegt auf der psychosozialen Begleitung schwerkranker und sterbender Menschen, die unter Einbezug von ehrenamtlichen Mitarbeiter/nnen geleistet wird. Im ambulanten Hospizdienst Konstanz wird die Begleitung vorwiegend von ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen geleistet.

Im Idealfall arbeiten beide „Bewegungen“ Hand in Hand und ergänzen sich durch eine aufmerksame Wahrnehmung von Bedürfnissen oder Nöten des Kranken und seiner Angehörigen.

Gibt es Hospize, die religiös geprägt sind ?

Ja – gibt es. Aber auch wenn Hospize unter kirchlicher Trägerschaft stehen, sind sie normalerweise offen gegenüber allen Kranken und Angehörigen, unabhängig von deren Religion und Weltanschauung.

Was ist Supervision ?

Es ist die in Gruppen stattfindende Begleitung der Begleiter durch eine außen stehende Fachkraft, die sozusagen einen „unverstellten Blick“ hat. Diese nimmt die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen in ihrem Auftrag, ihren Bedürfnissen, ihren Ressourcen und Fähigkeiten, aber auch Grenzen in den Blick.

Ziel ist, die ehrenamtlichen MItarbeiter/innen zusammen mit der Gruppe zu unterstützen, so dass sie hilfreich für die Betroffenen sein können, ohne sich selbst aus dem Blick zu verlieren.

Supervision gehört zu den Förderbedingungen in der Hospizarbeit. Sie dient der Qualifizierung und dem Schutz der Ehrenamtlichen und der Betroffenen und stellt so die „Qualität“ der Arbeit vor Ort sicher.

2. Hospizverein Konstanz (15)

Was bietet der Hospizverein Konstanz ?

  • Eine Anlauf-, Informations- und Beratungsstelle für alle unmittelbar und mittelbar von Sterben, Tod und Trauer Betroffenen.
  • Den ambulanten Hospizdienst, der schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen kostenfrei unterstützt – egal wo sie leben (zuhause, im Pflegeheim, in der Klinik und an allen anderen Orten).
  • Die Kinder- und Jugendhospizarbeit im gesamten Landkreis Konstanz, die Kinder und Jugendliche jeden Alters, die von eigener lebensbedrohlicher Krankheit oder dem Sterben eines Angehörigen betroffen sind, unterstützt. Übergangsweise begleiten wir auch Kinder und Jugendliche, die einen plötzlichen Verlust erlitten haben.
  • Verschiedene Angebote für Trauernde: Beratung, ehrenamtliche Begleitung, spezielle Gruppenangebote z. B. eine Gruppe für trauernde Kinder, einen Tag für jung(e) Verwitwete, einen Tag für Mütter und Väter nach Verlust eines Kindes durch Fehlgeburt, Totgeburt oder Säuglingstod.
  • Eine rege Öffentlichkeitsarbeit, die die Menschen ermutigen soll, sich mit den Themen zu beschäftigen.

Wer hat etwas vom Hospizverein Konstanz ?

Die „Zielgruppe“ sind praktisch alle Menschen in Konstanz und Umgebung, da Sterben, Tod und Trauer jeden Menschen in jedem Alter  etwas angeht.

Was kostet das? Wer bezahlt das ?

Nur für die fachlichen Nachtwachen, die der Verein vermittelt, entstehen den Patienten Kosten:

  • die Nachtwache durch eine Fachkraft kostet 65 € für ca. 9 Stunden individuelle Betreuung im eigenen Haushalt oder im Pflegeheim.

Wie ist die Vernetzung des Hospizvereins Konstanz mit anderen Einrichtungen ?

Wir sind mit allen Einrichtungen und Diensten der ambulanten und stationären Kranken- und Altenpflege, dem Klinikum und mit vielen Abteilungen der Stadt gut vernetzt. In der Kinder- und Jugendhospizarbeit auch mit Diensten und Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe im ganzen Landkreis.

Da der ambulante Hospizdienst naturgemäß eher nach einer längeren Zeit zu einem bereits bestehenden Betreuungs-Netzwerk hinzukommt, sind wir auf die gute Zusammenarbeit mit anderen angewiesen.

Auch mit Kultur- und Bildungseinrichtungen arbeiten wir oft und eng zusammen, z.B. wenn es um Veranstaltungen geht.

Wie vielen Menschen hilft der Konstanzer Hospizverein im Jahr ?

Über 200 Menschen bekommen jedes Jahr Beratung bei den Fachkräften des Hospizvereins Konstanz. Dazu kommen etliche Einrichtungen, die von unseren Fachkräften beraten werden, wenn es um den Umgang mit schwerkranken und sterbenden oder trauernden Menschen geht. Durchschnittlich 110 schwerkranke und sterbende Menschen im Jahr werden zusätzlich durch ehrenamtliche Mitarbeiter/innen begleitet. Manche nur wenige Tage, einige über mehrere Jahre. Manche nur von einem ehrenamtlichen Mitarbeiter, manche von einem Team aus mehreren Ehrenamtlichen.

Im Schnitt kommen ca. 40 neue trauernde Menschen im Jahr zu unseren Trauerangeboten.

Zu unseren Vorträgen kommen insgesamt ca. 500 Interessierte im Jahr.

Ist der Hospizverein unter einem „Dach“ ?

Nein – schon der Gründungskreis hat damals beschlossen, dass er einen unabhängigen, gemeinnützigen Verein favorisiert, der weder inhaltlich noch finanziell oder strukturell von einem öffentlichen oder kirchlichen Träger abhängig ist.

Warum „hat“ der Hospizverein so ein großes Haus ?

Der Hospizverein hat das „Haus am Park“ von der Spitalstiftung Konstanz günstig zur Miete bekommen, weil das Ziel des Hospizvereins, schwerkranke und sterbende Menschen zu begleiten, sich mit den Aufgaben der Konstanzer Spitalstiftung deckt.

Eine Vision des Hospizvereins war es, möglichst mitten in der Stadt einen geschützten Ort zu schaffen, an dem betroffene und interessierte Menschen allen Alters offene Ohren, Hilfe und Beratung finden und an dem sie notfalls auch sterben können.

Das Haus sollte die sichtbare Verkörperung der Hospizidee sein und von der Bevölkerung gut angenommen werden.

Dies konnte durch die Anmietung und den Umbau (auf eigene Kosten) des „Haus am Park“ verwirklicht werden. Da der Hospizverein einen Teil der Räume untervermietet, tragen sich die Kosten für die „Hülle“ annähernd, so dass die Miete alleine für die notwendigen Büroräume „auf dem freien Markt“ letztendlich teurer wäre.

Wie finanziert sich der Hospizverein Konstanz ?

Die Arbeit finanziert sich zum großen Teil über Spenden und Mitgliedsbeiträge. Der Konstanzer Hospizverein benötigt jährlich über 100.000 € Spenden, um den Betroffenen seine vielfältigen Angebote kostenfrei anbieten zu können (Fachkräfte, Unterhalt des Hauses, Öffentlichkeitsarbeit, Sachkosten).

Zuschüsse zu den Personalkosten gibt es durch Fördergelder der gesetzlichen Krankenkassen, durch die Stadt Konstanz und den Landkreis (für die Kinder- und Jugendhospizarbeit).

Warum sind die Gesamtkosten überhaupt so hoch ?

Genau wie im Katastrophenschutz muss der Hospizverein Konstanz seine Dienste und Leistungen alle vorhalten, um dann „im Ernstfall“ helfen zu können. Fachkräfte müssen bezahlt, Ehrenamtliche vorbereitet, begleitet, fortgebildet und supervidiert werden, Miete und andere Kosten für das Haus müssen bezahlt werden, Sachkosten wie zum Beispiel die Fahrtkosten oder Kosten für die Öffentlichkeitsarbeit stehen an.

Die Personalkosten machen dabei den größten Betrag aus, werden aber auch am stärksten öffentlich bezuschusst (Krankenkassen, Stadt Konstanz, Landkreis Konstanz). Beiträge der Mitglieder, Spenden, Sponsoren, Bußgelder, Vermächtnisse und Einnahmen aus Veranstaltungen – allen voran Jazz Downtown Konstanz – tragen dazu bei, die jährlichen Gesamtkosten von ca. 350.000 Euro aufzubringen.

Warum stellt der Hospizverein kein stationäres Hospiz auf die Beine ?

Ein stationäres Hospiz ist für den Landkreis Konstanz sinnvoll, nicht für Konstanz alleine. Da der Unterhalt eines stationären Hospizes jährlich mindestens 100.000 € zusätzliche Spenden erfordert, kann das kein gemeinnütziger Verein alleine stemmen, sondern nur ein starker Träger wie z.B. eine Stiftung.

Wie viele hauptberufliche Mitarbeiter/innen gibt es und was tun diese ?

Der Hospizverein Konstanz beschäftigt 7 hauptberufliche Mitarbeiterinnen, größtenteils in Teilzeit. Die Personalkos-ten sind der größte Posten im Budget, werden jedoch auch zum großen Teil durch öffentliche Zuschüsse (Stadt, Krankenkassen, Landkreis) gefördert.

100 % Leitung:
Petra Hinderer führt die Geschäfte, übernimmt Beratungen, lenkt die Öffentlichkeitsarbeit, ist zuständig für Fundraising uvm.

150 % Koordination ambulanter Hospizdienst
Christina Labsch-Nix (75 %) und Alexandra Maigler (75 %)

Gemeinsam sind sie erste Ansprechpartnerinnen für Betroffene, eruieren die Situation, beraten, vermitteln ehrenamtliche Mitarbeiter/innen, begleiten diese bei ihrer Aufgabe.

Christina Labsch-Nix bietet darüber hinaus Familiengespräche und eine Gruppe für Angehörige schwerkranker und sterbender Menschen an.

Alexandra Maigler vertritt die Einsatzleitung in der Kinder- und Jugendhospizarbeit.

150 % patientenferne Aufgaben/Büro
Susanne Koch (50 %):Wenn jemand beim Hospizverein Konstanz anruft, persönlich vorbeikommt oder sich per Brief oder E-Mail an uns wendet – immer ist Susanne Koch die erste Ansprechpartnerin.

Eva Riedle (50 %) ist im Büro zuständig für die Organisation,

Koordination und Abwicklung von Projekten und Veranstaltungen, Öffentlichkeitsarbeit sowie für die Abwicklung des Geldverkehrs. Sie ist verantwortlich für die Veranstaltung Jazz Downtown Konstanz.

Ludmilla Polonez (50 %) ist zuständig für die Koordination und Abwicklung des Versände und damit auch für die Öffentlichkeitsarbeit. Sie ist Ihre Ansprechpartnerin in Fragen Spendenbescheinigung und zuständig für die Betreuung der Vereinsmitglieder bei Neuaufnahme, Kündigung und Adressänderung.

50 % Reinigungskraft
Petra Wiech ist als Hauswirtschafterin zuständig für Ordnung, Sauberkeit und Atmosphäre im „Haus am Park“.

30 % Honorarkräfte
Hildegard Gumpp und Gisela Wittner teilen sich die Koordination der Kinder- und Jugendhospizarbeit und sind Ansprechpartnerinnen für alle Fragen zum Umgang mit Kindern, die direkt oder indirekt von Sterben, Tod oder Trauer betroffen sind.

Hilft der Hospizverein auch bei rechtlichen/finanziellen Fragen ?

Wir übernehmen selbst keine rechtliche oder finanzielle Beratung, vermitteln Hilfesuchende aber an entsprechende Stellen.

Wie viele Ehrenamtliche gibt es ?

Im Hospizverein Konstanz engagieren sich über 120 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen regelmäßig in verschiedenen Bereichen:

  • ca. 80 in der Sterbebegleitung Erwachsener
  • ca. 25 in der Kinder- und Jugendhospizarbeit
  • ca. 10 ehrenamtliche TrauerbegleiterInnen
  • ca. 6 im Bücherflohmarkt-Team,
  • 5 ehrenamtliche Vorstände des Vereins

und der Rest in patientenfernen Aufgaben wie Blumenschmuck, Eintüten unserer großen Briefaktionen, Reparaturen und in verschiedenen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit.

Welche Rolle hat der Vorstand ?

Der Vorstand entscheidet nach Information durch die Geschäftsführung über die strategische und inhaltliche Ausrichtung des Vereins. Er kümmert sich um die finanzielle Absicherung der Arbeit. Zurzeit besteht der Vorstand aus fünf Mitgliedern:

1. Vorsitzende: Dr. Susanne Rathfelder – im Vorstand mit ihrer Kompetenz als Neurologin mit Weiterbildung Palliativmedizin, Physiotherapeutin. Seit vielen Jahren engagiert sich Frau Dr. Rathfelder im Vorbereitungsteam des Hospizvereins und damit in der Qualifizierung der ehrenamtlichen Hospizbegleiter/innen.

2. Vorsitzende: Petra Reinmöller – im Vorstand mit ihrer Kompetenz als Unternehmerin für Öffentlichkeits- und Pressearbeit. Dies ist auch ihr „Ressort“ im Ehrenamt.

3. Schatzmeister: Stefan Spier – im Vorstand mit seiner Kompetenz als leitender Bankangestellter, seit Jahren engagiert sich Stefan Spier auch in der Konstanzer Hospiz Stiftung.

4. Beisitzende: Renate Maus – im Vorstand mit ihrer Kompetenz als Bilanzbuchhalterin/Finanzprokuristin, bis 2016 war sie insgesamt 14 Jahre lang Schatzmeisterin des Hospizvereins.

5. Beisitzende: Ines Happle-Lung – im Vorstand mit ihrer Kompetenz als Pflegefachfrau mit Weiterbildung in Palliative Care. Frau Happle-Lung ist dem Hospizverein schon lange Zeit verbunden.

Alle Vorstandsmitglieder werden vom höchsten Organ des Vereins, der Mitgliederversammlung, alle zwei Jahre gewählt.

Welche Rolle hat Sandra Gräfin Bernadotte ?

Sandra Gräfin Bernadotte ist Schirmherrin des Hospizvereins Konstanz.  In dieser Rolle unterstützt sie ehrenamtlich die Arbeit des Vereins auf öffentlichen Veranstaltungen sowie bei der Übergabe von Spenden etc.. Wie viele andere Ehrenamtliche auch nutzt sie ihr Netzwerk. Sie macht auf die Bedürfnisse der Betroffenen, die Angebote des Hospizvereins und die Notwendigkeit der Unterstützung durch Spender und Sponsoren aufmerksam. Nach Innen und nach Aussen unterstreicht sie als öffentliche Person die Wichtigkeit und den gesellschaftlichen Mehrwert, der durch die Hospizarbeit erzielt wird.

3. Lebensbegleitung bis zum Schluss (10)

Wann ist der richtige Zeitpunkt, um Hospiz einzuschalten ?

Sobald sich abzeichnet, dass irgendwann Unterstützung notwendig werden könnte. Für eine Kontaktaufnahme mit den hauptberuflichen Mitarbeiter/innen ist es nie zu früh.  So ist es möglich, in Ruhe die Angebote des Vereins und dort tätige Menschen kennen zu lernen und sich miteinander über Bedarf und Möglichkeiten Klarheit zu verschaffen.

Wie lange und wie oft wird begleitet ?

Eine Begleitung kann eine Stunde dauern oder mehrere Jahre. Daher kann man die Frage nach dem „wie oft“ nicht beantworten. Auf jeden Fall ist für die Ehrenamtlichen nach einer Begleitung eine Pause sinnvoll.

Was machen die ehrenamtlichen Mitarbeiter/innen und wie viele Stunden pro Woche begleiten sie?

Sie versuchen wahrzunehmen, was der Mensch, den sie begleiten gerade braucht – und dies dann zu tun: zuhören, reden, schweigen, Musik hören, beten, singen, lachen, vorlesen, berühren… Pflegerische Maßnahmen und Aufgaben im Haushalt sind grundsätzlich Tätigkeiten der professionellen/bezahlten Helfer. Aber Ehrenamtliche helfen natürlich, wenn dies erforderlich ist (z. B. bei Durst, Hunger, trockenen Lippen etc.). Der zeitliche Umfang einer Begleitung ist abhängig von der jeweiligen Situation und von der Zeit, die der jeweilige Ehrenamtliche verschenken kann und will. Wenn nötig, wird der Kreis der Begleiter/innen erweitert.

Werden »nur« Kranke oder auch ihre Angehörigen begleitet?

Das hängt von der Situation ab. In stationären Einrichtungen (Pflegeheim oder Klinikum) steht der kranke Mensch auf jeden Fall im Mittelpunkt. Zuhause kann oft die Begleitung der Angehörigen ebenso wichtig werden wie die der Kranken. Zitat einer Tochter: „Eigentlich begleiten Sie weniger meinen (sterbenden) Vater, sondern eher meine Mutter, damit diese meinen Vater begleiten kann.“

Warum kostet die Nachtwache etwas?

Die Nacht ist eine besondere Situation, in der Ängste und Gefühle der Einsamkeit entstehen können. Außerdem ist es nötig, die Patienten zu lagern, Medikamente zu spritzen, Windeln zu wechseln etc., wofür nachts kein Pflegedienst da ist. In solchen Situationen sind Laien oft überfordert.

Außerdem ist es für Ehrenamtliche, die tagsüber ihre Arbeit oder Familie haben, meist unmöglich, eine ganze Nacht – oder sogar mehrere Nächte – am Bett eines sterbenden Menschen zu wachen.

Daher haben wir schon vor über 15 Jahren eine Gruppe von Nachtwachen etabliert, die in den Haushalten der Kranken nachts die Begleitung sterbender Menschen übernehmen.

Sie kommen ganze 9 Stunden, oft mehrere Nächte am Stück und alle sind ausgebildete Krankenpfleger/-schwestern oder Altenpfleger/innen. Da sie in ihrer fachlichen Kompetenz angefragt werden, zahlt der Patient für diesen Teil des Engagements eine Aufwandsentschädigung direkt an die Nachtwache.

Alles andere, die Vermittlung durch die Koordinatorin, die über die Nacht hinausgehenden Besuche, die psychosoziale Zuwendung etc. ist für die Betroffenen kostenfrei.

Die Nachtwachen sind somit ehrenamtliche Begleiter/innen und Teil des ambulanten  Hospizdienstes.

Wie suchen die Koordinatorinnen die passende Begleitung für den Sterbenden aus ?

Die Aufgabe der Koordinatorinnen ist es, bei ihrem ersten Besuch Anliegen, Nöte, Wesensart und Lebensumstände der Betroffenen zu sehen, zu hören und zu spüren. Danach schauen sie, wer bereit und momentan in der Lage ist, die Begleitung zu übernehmen und wählen die für diesen Patienten hilfreichste Begleitung aus.

Wer darf im Hospizverein ehrenamtlich mitarbeiten ? Braucht man eine berufliche Qualifikation ?

Es braucht zur ehrenamtlichen Mitarbeit keine berufliche Qualifikation. Jede Person, die sich im Hospizverein engagieren möchte, ist grundsätzlich willkommen. Im Vorbereitungskurs, den jede/jeder absolviert, besteht für die Teilnehmer/innen und für die Verantwortlichen des Vereins die Möglichkeit, zu überprüfen, ob diese ehrenamtliche Tätigkeit für diese Person und diese Person für dieses Ehrenamt  passt.

Warum braucht es so viele Ehrenamtliche?

Ehrenamtliche sind nicht immer verfügbar (Urlaub, private oder berufliche Verpflichtungen, Pause). Aus unterschiedlichen Gründen scheiden immer wieder Ehrenamtliche aus dem Dienst aus. Ehrenamtliche sind sehr unterschiedliche Persönlichkeiten, d.h. nicht jeder »Auftrag« passt für jede Person bzw. umgekehrt.

Wie hoch ist die Auslastung der Ehrenamtlichen?

Es geht in der Hospizarbeit nicht um „Auslastung“ – dieser Begriff gehört in wirtschaftliche Bereiche. Es geht um ein Angebot von Beziehung und um die Verkörperung der Hospizidee und einer hospizlichen Grundhaltung. In diesem Sinn sind Ehrenamtliche immer wieder Botschafter/Multiplikatoren der hospizlichen Idee in ihrem Lebensumfeld.

Wie viele Menschen begleitet ein Ehrenamtlicher gleichzeitig ? Wie viele im Jahr ?

Ein/e Ehrenamtliche/r begleitet zu einer Zeit immer nur eine Person, auf die er/sie ganz bezogen ist. Wegen der unterschiedlichen Dauer von Begleitungen lässt sich eine Zahl pro Jahr nicht festlegen. Da nach jeder Begleitung eine Pause erforderlich ist, dürften es auch bei kurzen Begleitungen kaum mehr als drei im Jahr werden.

Gibt es auch Begleitungen in Pflegeheimen/Kliniken (wenn gewünscht) ?

Ja – ca. die Hälfte unserer Begleitungen finden in Pflegeheimen statt, was u. a. daran liegt, dass dort inzwischen auch viele jüngere chronisch kranke Menschen betreut werden. Wir kommen in Pflegeheime, wenn es ums Thema Sterben geht, wenn es die Bewohner selbst, deren Angehörige oder das Pflegepersonal anregen.

7. Unterstützung der Hospizarbeit in Konstanz (1)

Wie kann ich mitmachen/unterstützen ?

  • Sie können ehrenamtlich mitarbeiten (dann machen Sie einen Vorbereitungskurs).
  • Sie können Mitglied werden (40 €/Jahr) oder sogar Förderer (500 €/Jahr).
  • Sie können spenden oder bei einer Veranstaltung (z.B. Jazz Downtown Konstanz)

Sponsor werden oder dem Hospizverein ein Vermächtnis zukommen lassen.

Spendenkonten:

Hospiz Konstanz e.V.
Konto Nummer 63636
Sparkasse Bodensee BLZ 690 500 01
IBAN: DE07690500010000063636
BIC:  SOLADES1KNZ

Konto Nummer 2184 000 00
Volksbank Konstanz-Radolfzell BLZ 692 910 00
IBAN: DE98692910000218400000   BIC:  GENODE61RAD

Kinder- und Jugendhospizarbeit Konstanz
Konto Nummer 24232423
Sparkasse Bodensee BLZ 690 500 01
IBAN: DE73690500010024232423
BIC:  SOLADES1KNZ

 
Fragen, die vielen Ehrenamtlichen von Freunden, Angehörigen, Bekannten gestellt werden und zu denen sich jeder Gedanken machen und seine eigenen Antworten finden muss:

  • Warum tust Du dir das an ?
  • Deprimiert dich das nicht ?
  • Wie hältst du das aus ?
  • Was machst du denn da ?
  • Wieso machst du so etwas ?
  • Woher nimmst du die Kraft ?
  • Wie gehst du selbst mit der Trauer um, wenn ein begleiteter Patient stirbt ?

5. Kinder- und Jugendhospizarbeit im Landkreis Konstanz (4)

Für welche Städte und Gemeinden leisten wir Kinder- und Jugendhospizarbeit?

Unsere Kinder- und Jugendhospizarbeit erstreckt sich über den gesamten Landkreis Konstanz.

Diese Städte gehören zum Landkreis:

  • Konstanz
  • Singen
  • Radolfzell am Bodensee,
  • Aach,
  • Engen,
  • Stockach,
  • Tengen

Diese Gemeinden gehören zum Landkreis:

  • 78476 Allensbach
  • 78351 Bodmann-Ludwigshafen
  • 78266 Büsingen am Hochrhein
  • 78253 Eigeltingen
  • 78343 Gaienhofen
  • 78262 Gailingen am Hochrhein
  • 78244 Gottmadingen
  • 78247 Hilzingen
  • 78355 Hohenfels
  • 78345 Moos
  • 78259 Mühlhausen-Ehingen
  • 78357 Mühlingen
  • 78337 Öhningen
  • 78359 Orsingen-Nenzingen
  • 78479 Reichenau
  • 78239 Rielasingen-Worblingen
  • 78256 Steißlingen,
  • 78269 Volkerthausen

Welche Kinder werden begleitet ?

  1. Kinder, die eine lebensbedrohliche Krankheit (zum Beispiel Leukämie) oder eine lebensbegrenzende Krankheit (zum Beispiel Muskelschwunderkrankungen)  haben.
    Es werden Kinder aus dem ganzen Landkreis Konstanz begleitet, wenn gewünscht schon ab dem Zeitpunkt der Diagnose.
  2. Gesunde Kinder, die mit einem schwerkranken und sterbenden Angehörigen in einem Haushalt leben, zum Beispiel die Geschwister eines erkrankten Kindes oder Kinder eines sterbenden Elternteils.
  3. In besonderen Situationen und für kürzere Zeit auch Kinder, die vom (plötzlichen) Tod eines Familienmitglieds betroffen sind.

Gibt es viele Kinder-Begleitungen im Jahr ?

Zahlenmäßig weit weniger als im Erwachsenenbereich, da nicht so viele Kinder schwerkrank oder sterbend sind.

Unter den ca. 25 Anfragen in der Kinder- und Jugendhospizarbeit im Jahr gibt es ca. 5 für kranke Kinder im Landkreis. Diese Begleitungen sind oft sehr komplex und erschütternd, weil alle in der Familie in Not kommen, wenn ein Kind schwer erkrankt ist. Nicht selten brauchen die gesunden Geschwisterkinder in dieser Zeit besondere Aufmerksamkeit. Solche Begleitungen ziehen sich oft über Jahre.

Deutlich öfter geht es um gesunde Kinder in einem Haushalt mit schwerkranken und sterbenden Eltern.

Erschreckend oft trifft der Tod eines Elternteils Kinder und Jugendliche.

Was gehört noch zur Kinder- und Jugendhospizarbeit ?

Wir bieten jedes Jahres eine Gruppe für trauernde Kinder zwischen 8 und 12 Jahren an, die an drei Samstagen von 10-16 Uhr Unterstützung bei der Bewältigung ihrer Situation erfahren.

Die Beratung von Einrichtungen und Diensten zum Umgang mit schwerkranken, sterbenden und trauernden Kindern oder mit Kindern, die mit schwerkranken Familienangehörigen zusammen leben.

Öffentlichkeitsarbeit, um für die Nöte und Bedürfnisse von Kindern in diesen Situationen zu sensibilisieren.

6. Trauer(nde) (4)

Was ist Trauer?

Trauer ist die natürliche Reaktion eines Lebewesens auf drohenden oder erlebten Verlust von etwas oder jemand Geliebtem / Wertvollen.

Je nach Bedeutung der Person / des Gegenstandes, der Länge und Art der Beziehung, den Umständen, die zum Verlust geführt haben (plötzlich, überraschend, erklärbar, voraussichtlich, unerklärlich, natürlich) und der Lebenssituation der Trauernden zeigt sich Trauer in vielen unterschiedlichen, oft schlagartig wechselnden, scheinbar unverbundenen Emotionen – wie Angst, Wut, Traurigkeit, Erleichterung, Starre, Ohnmachtsgefühle, Aktivismus u.v.m..

Trauernde leiden auch unter enormen körperlichen Symptomen von unterschiedlichsten Schmerzen und Schwächegefühlen, über Schlaf- und Appetitlosigkeit, stark erhöhte Anfälligkeit für Krankheiten, Herzprobleme, fast immer Merkfähigkeits- und Konzentrationsstörungen u.v.m..

Trauer kann bewältigt werden, indem sie ins Leben integriert wird, sie ändert sich, geht aber nicht weg. Trauer ist nicht pathologisch sondern ein natürlicher Anpassungsprozess an „ein Leben ohne…“. Evolutionär gehört die Fähigkeit zu trauern zu der Grundausrüstung eines Lebens mit Verlusten. Die individuelle „Trauerkompetenz“ ist sehr unterschiedlich.
Kommen bestimmte Faktoren im Leben des Trauernden hinzu, z. B. Mehrfachverluste Gewalterfahrung, Schuld am Tod, Armut, eigene Krankheit o. Ä., kann sich normale Trauer in pathologische Zustände z. B. Depressionen entwickeln.

Trauer muss bei normalem Verlauf nicht therapiert werden, braucht aber Ausdruck, Raum und ein „Du“. Wie sich das für jemand gestaltet, hängt von der Person ab. Inzwischen gibt es zahlreiche Begleitungsangebote für Trauernde.

Erschwerte Trauer, die in pathologische Zustände führt, sollte in professionelle, therapeutische Hände.

Wie lange dauert Trauer ?

Trauer hört nie auf, sie verändert sich aber.

Durch den Verlust eines nahestehenden Menschen werden die meisten Menschen tief erschüttert. Diese Erschütterung drückt sich in Trauer(reaktionen) aus.

Trauerreaktionen können Erstarrung, Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit, Sprachlosigkeit, Weinen, Schreien, Wut, innere und äußere Unruhe, das Empfinden von Sinnlosigkeit des eigenen Lebens sein. Kurz nach dem Tod stehen diese Gefühle im Vordergrund. Die Menschen werden wellenartig von ihren heftigen Gefühlen überschwemmt. Mit der Zeit werden die Trauergefühle schwächer und andere Lebensgefühle können wieder gespürt werden.

Ganz langsam kommen Lebensfreude und Lebenssinn wieder.

Wie lange darf man trauern ?

Jeder hat seinen eigenen Weg in der Trauer und deshalb sind die Zeiten, in denen die traurigen Gefühle das Leben bestimmen, sehr unterschiedlich. Aus unserer Erfahrung können wir sagen, dass das erste Jahr bestimmt ist durch das „Alles das erste Mal ohne den Verstorbenen erleben“. In diesem Jahr geht es oft nur ums „Überleben“. Im zweiten Jahr wird vielen Menschen bewusst, dass der Verstorbene nicht mehr zurückkehrt und dass der Zurückbleibende sich in seinem Leben ohne ihn zurecht finden muss. Dies löst oft noch größere Verzweiflung aus. Im dritten Jahr der Trauer tauchen immer öfter positive Lebensgefühle auf und im Laufe der Zeit (Jahre) findet sich der Trauernde immer besser in seinem Leben zurecht.

Was ist bei Trauer normal ?

Alles, was hilft, die Trauer anzunehmen und fließen zu lassen.

Es gibt Menschen, die müssen sich eine Zeit lang aus dem Leben zurückziehen. Es gibt andere, die versuchen ihr Leben so weiter zu leben, wie sie es immer gelebt haben.

Der eine muss aus der vertrauten Umgebung sofort ausziehen, der andere möchte alles möglichst unverändert lassen.

Die einen gehen die alten Wege ganz bewusst, die anderen können die gemeinsamen Plätze nicht mehr aufsuchen.

Für den einen ist der tägliche Friedhofsbesuch ein Teil der Bewältigung, für den anderen ist der Friedhof kein Ort, an dem er Kontakt zu dem Verstorbenen haben kann.

Wenn wir Trauernden begegnen, sollten wir versuchen, behutsam zu erfragen, was ihnen gerade hilft, Schritt für Schritt in ein Leben ohne den geliebten Menschen zu gehen. Der Weg der Trauer ist immer ein individueller, sehr persönlicher Weg.

Wenn Sie Fragen haben, dann melden Sie sich bitte bei uns!